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den kopf voll ungesagter worte

Hey! 

Ich bin Josi.

Ich bin schon in meiner frühen Jugend dem Schreiben hoffnungsvoll verfallen. Über 30 Jahre ist das Schreiben Teil meines Lebens und hat mir nicht nur einmal geholfen, zu heilen. Das Schreiben war immer das Mittel zum Verstehen meiner kleinen Welt in Verbindung mit all den anderen schönen und nicht so schönen Welten anderer Menschen. Worte - ob gesprochen oder geschrieben - haben IMMER eine Wirkung. Sprache hat immer eine Wirkung! Ein Wort, das unsere Lippen verlässt, wird zu Bildern, Gefühlen und Wirklichkeiten bei unserem Gegenüber. Wie wichtig ist also das Bewusstsein über unsere Gedanken und Worte? Sie sind nicht nur Mittel zur Kommunikation, sondern auch und ganz besonders Fundament für unsere Handlungsweisen. Alles beginnt im Kopf. Ein Gedanke wird zum Wort und vom Wort zur Handlung. Wie möchtest du innen und außen agieren? 

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Ich agiere in Liebe und mit Verständnis. Menschen bringen ihre Geschichten mit, in Rucksäcken, Koffern und manchmal in ganzen Wagenladungen. Diesen Geschichten möchte ich auf eine einzigartige Weise Raum geben. Einen Raum für dich und deine Herzmenschen: Familie. Freund:innen. Beziehungsperson:en oder nur für dich allein. 

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Ich möchte dich abholen an einem Punkt in deinem Leben, den du gern näher betrachten möchtest. Allein oder mit anderen Menschen. Ich biete dir einen geschützten Raum und eine liebevolle, witzige, verständnisvolle, charmante, verrückte, skurrile, bunte, lockere, ernsthafte, tiefe, rohe oder wunderbare Möglichkeit, ein besonderes Erlebnis zu erleben. Welcher Gedanke kommt dir, wenn du an solch ein doodle denkst?

Und los - sag es mir und wir machen es!​​

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mehr über mich findest du...

Doodle dir die Welt, wie sie dir gefällt. 

Gedankenarbeit für Jedermensch: gestern, heute und morgen.

... hier entlang...

Meine Geschichte vom Schreiben begann mit der Schule. Die Grundschule war für mich der einzige schöne Ort in meiner ganzen Schullaufbahn. Dort habe ich Sicherheit und Geborgenheit durch zugewandte und wirklich interessierte Menschen erfahren dürfen. In diesem Safer Space konnte ich das Schreiben lernen und liebte es vom ersten Buchstaben an. Ich mochte es so sehr, dass ich nach der Schule weiter Schule spielte. Mit meiner Omi. Sie hat mir zahlreiche Wörter diktiert, während sie den ein oder anderen hauswirtschaftlichen Aufgaben nachging. Ich liebte dieses Spiel. "Herkömmliche" Spiele waren nie interessant für mich gewesen. Und so sammelten sich die Wörter auf meinem Papier. Mit den ersten Jahren in der Grundschule wurden mir die einzelnen Wörter zu fade und ich fing an, ganze Bücher inhaltlich für mich aufzubereiten und komprimiert abzuschreiben. So wie ich den Inhalt als besser ansah. Ich erinnerte mich an den kleinen Maulwurf, der mich lange begleitete. "Jeu", war der toll. Später kamen Tierdokumentationen hinzu. Ich hatte eine Wal-Phase. Ich studierte sie und schrieb nieder, was mich faszinierte. So entstanden erste Reportagen. Mit einem Schulwechsel verlor sich meine Begeisterung fürs Schreiben für eine lange Weile. Die weiterführende Schule hat mich blockiert und leise gemacht. Eine andere Welt. Erst als ich dort raus konnte, dank des gerade so gemachten Abschlusses, folgte ein neues Kapitel. Junges Erwachsensein hatte so viele Prozesspunkte, dass Worte und Texte mich dort beschützten und weiter trugen. Ich habe wieder angefangen, Inhalte schriftlich aufzubereiten: Berufliches Must-Do, um die Welt von physiotherapeutischem Fachwissen zu verinnerlichen. Nicht meine schönste Phase, jedoch eine, die mich daran erinnerte, dass das Schreiben zu mir gehörte. Ich habe gereimt, Prosa getextet, Gedanken frei rausgelassen. Die zuvor leise Phase hatte einen Defizit hinterlassen, den ich hier wieder aufholte. Mit meiner zweiten Ausbildung und dem Beruf der Pädagogik war ich vollends wieder da und schrieb viel: leise, laut, lang, kurz, frei, strukturiert. Und zum erstmal wurden meine Texte wertgeschätzt, gesehen, gelobt, diskutiert. Ich lieb(t)e es und entschied mich, das Schreiben nebenbei zu studieren. Endlich erhielt ich auch Fachwissen und Handwerkszeug an die Hand. Ich schrieb ein Drehbuch, studierte Bildeinstellungen, setzte mich mit Kinderbüchern auseinander (was btw die Königsdisziplin im Schreiben sein soll und für mich so einfach ist), verwechselte Feature und Reportage und wurde trotzdem anerkennend bewertet. Ich mochte journalistisches Schreiben weniger und erfuhr, dass ich wirklich gut in Prosa bin. Ich mag Adjektive, die ich in meiner Schulzeit schwer von Adverbien unterscheiden konnte. Dabei sind sie diejenigen, die die Erlebnisse durch schöne Worte zu zauberhaften und eindrucksvollen Bildern im Kopf werden lassen. Die, die etwas so beschreiben können, dass eine neue Welt zur Wahrheit werden kann. Mein Leben als Mensch und Begleiterin (Pädagogin) brachte mir Geschichten: Rebellisch, liebevoll, unterstützend, hilfreich, traurig, bewegend. Immer bewegend! Fast 6 Jahre schrieb ich eine Ratgeberkolumne in einer Familienzeitschrift und machte mir den Journalismus zumindest zu einem entfernten Freund und Eltern zu dankbaren Leser:innen. Ich schrieb Bücher im Selbstverlag, um mich auszuprobieren: Was passiert da eigentlich alles, wenn man ein Buch selbst schreibt und verlegt? Was muss ich bedenken? Was ist möglich und wo sind Grenzen? Wer und was blockiert mich? Worin sehe ich Sinn und was erfordert ein Verbiegen? Und wie fühlt es sich an, ein fertiges Exemplar das erste Mal in den Händen zu halten? Der erste langwierige Schreibprozess hat mich vieles gelehrt. Vor allem: Bleibt bei dir selbst UND höre trotzdem all die Menschen an, die wirklich was dazu zu sagen haben. Finde deinen eigenen Schreibstil UND lasse dich trotzdem immer mal wieder auf Experimente ein. Fazit: Ein "und" im Denken ist so viel mehr wert als das "entweder-oder", das dich auf allen Ebenen im Leben ein- und beschränkt. Denn entweder-oder ist schwarz-weiß. Die Farben, die Graustufen, die Muster und Facetten - all das macht deine Geschichte aus. Ob in einer quälend lang ausgearbeiteten Hausarbeit im Studium, die leise Wildnis deines Lebens, die Poesie des Alltags oder die rebellisch pointierte Streitschrift. Geschichten dieser Welt sind Freunde, Lebensanstifter, Denkanstöße, Trauerbegleiter, Traumfänger und Befürworter deines L(i)ebens. Mein Geschichte hat sich dank einer wunderbaren Grundschulzeit, dank meiner Omi und meines immer wieder Aufstehens und Weitermachens zu einer bunten und pfadreichen Geschichte entwickelt, die keinem roten Faden folgt. Nur meiner ganz eigenen Lebenslinie. Schreiben ist immer ein Stück Biografiearbeit. Und Biografiearbeit hat immer auch etwas Heilendes. Heute bin ich ausgebildete Schreibtherapeutin: ich verknüpfe Entwicklungspsychologie mit Lebensprozessen/-konflikten sowie Bedürfnisse/Wünsche mit Werten. Nur durch Worte können wir unser eigenes Lebensbild klar skizzieren und gestalten. Das ist, was ich beruflich mache und liebe. Worte haben meinem Leben einen Rahmen gegeben, den ich jederzeit umgestalten kann. Und manchmal haben mich Worte gerettet: mal aus leichten Augenblicken und mal aus wirklich bedrohlichen Momenten. Papier, Stift und Worte sind therapeutische Werkzeuge für mich. Um nichts in der Welt würde ich Papier und Stift gegen etwas eintauschen, was meinen Worten keinen Freiraum bietet. Nichts! Papier und Stift dienen immer dem Mund voll ungesagter Worte! Ich lade dich ein, das Schreiben für dich und in deinem ganz eigenen Stil und Sinn zu entdecken. Ich begleite dich gern. Ich begleite dich dort, wo es nötig ist und lasse dich gehen, wo es möglich ist. Finde deine Lebenslinie mit dem Stift deiner Wahl. Herzlich grüßt dich Josi

und das bin ich mit Gedanken aus meinem Schreibkarton

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